Implantat

Zahnimplantate - eine bahnbrechende Erfindung

Bei der Forschung und Entwicklung um künstliche Zahnwurzeln hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel getan. Vor noch etwa 30 Jahren fragten sich die Wissenschaftler, ob der Organismus Zahnimplantate überhaupt annehme. Und falls ja: Wären diese Zahnimplantate dann ausreichend belastbar und auch langfristig haltbar?

Die Zweifel erwiesen sich als unbegründet: Mittlerweile leben Millionen von Patienten mit stabilen und langlebigen Zahnimplantaten. Da die Oberflächen und das Design der Zahnimplantate sich ständig verbessern, steigt auch deren statistische Lebensdauer. Momentan liegt die statistische "Überlebensrate" bei 10 Jahren für immerhin 90 % der eingepflanzten Zahnimplantate.

Es gibt allerdings auch Fälle von Implantattypen der 1. Generation, die seit mehr als 20 Jahren ihre Funktion als Zahnersatz zufriedenstellend erfüllen.

  • Prothesenstabilisierung: Bei der Stabilisierung von Prothesen kommen sogenannte Mini-Implantate zum Einsatz. Sie werden schonend, ohne die Schleimhaut aufzuschneiden, in den Kieferknochen eingebracht! Auf dem Kopf eines Mini-Implantates sitzt eine Kugel und in die Prothese wird ein passendes Gegenstück eingebracht, ähnlich wie ein Druckknopf. Schon direkt nach dem Einbringen der Mini-Implantate spüren Sie den Erfolg!

  • Lückenschluss: Um eine Lücke zu schliessen wird in der Regel eine Brücke benutzt. Dafür müssen aber mindestens zwei Zähne beschliffen werden, also viel gesunde Zahnsubstanz geopfert werden. Viel eleganter und substanzschonender ist der Gebrauch eines Implantates! Das Implantat ersetzt die Wurzel des fehlenden Zahnes und dient als Fundament für die Krone zum Schluss der Lücke.